chilioptik Böblingen

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
09.00 - 18.30 Uhr
Samstag
09.00 - 13.00 Uhr

Bahnhofstraße 24
71034 Böblingen
Telefon: 07031 236272
E-Mail:
PeterChiliBoeblingen

Öffnungszeiten

Sie haben bei „scharf sehen“ erste Einblicke in Ausstattung und Kompetenz von chilioptik bekommen,
Sie sind interessiert an technischen Know-how und wollen mitreden können, dann sind Sie hier genau richtig.

  • Know-how Nr. 1
    Das Rezept

    Sie haben ein Rezept bekommen und wollen wissen, was sich dahinter verbirgt?


    Hand aufs Herz. Wissen Sie immer genau, was da auf ihrem Rezept steht?
    Wir klären auf und geben Ihnen Hilfe.

    Angenommen Ihre Brillenverordnung zeigt folgende Messwerte (s. auch Bild links):

    R:  Sphär.  - 3,25 dpt  /Cyl.  -1,50 dpt 
    /Achse: 75°
    L: Sphär.  -3,75 dpt
    Add. +2,00 dpt

    Bitte beachten Sie, dass Sphär. manchmal auch Sph. abgekürzt wird, Achse manchmal nicht ausgeschrieben nur als A. und Prisma manchmal nur als P. oder Pr. auf dem Rezept erscheint.

    Vorab zum Verständnis: dpt steht für Dioptrie und ist eine Maßeinheit für die Stärke, mit der ein Brillenglas das Licht bricht. Damit ist die Dioptrie eine Kennzahl für die Fehlsichtigkeit des Auges. Minus-Werte entsprechen der Kurzsichtigkeit, Plus-Werte der Weitsichtigkeit oder Übersichtigkeit (s.u.).

    Kurzsichtigkeit wird von Minus-Gläsern (ein Minus vor der Brillenstärke) korrigiert, also von  Gläsern mit streuender Wirkung, deren Mitte dünner als der Rand ist. Bei dieser Verordnung sehen Sie ohne Brille in der Ferne schlecht, in der Nähe gut.

    Übersichtigkeit wird von Plus-Gläsern (ein Plus vor der Brillenstärke) korrigiert, also von Gläsern mit sammelnder Wirkung, deren Mitte dicker als der Rand ist. Sie sehen ohne Brille in der Ferne besser als in der Nähe.

    Hier die Erklärungen zum Rezept:

    R bzw. L meint das rechte bzw. linke Auge. Danach folgt die Stärke des verordneten Brillenglases. Stehen davor nur Buchstaben, dann steht F für Ferne und N für Nähe.

    Sphär. oder Sph. befindet sich an erster Stelle der Brillenverordnung und ist die Abkürzung für sphärisch (= kugelförmig). Der sphärische Anteil einer Fehlsichtigkeit resultiert darin, dass das Auge einfach zu kurz oder zu lang im Verhältnis zur Brechkraft der Augenlinse ist, es sich also entweder um eine Weit-, oder aber Kurzsichtigkeit handelt. Diese Fehlsichtigkeit wird mit sogenannten sphärischenEinstärkengläsern korrigiert.

    Cyl. ist die Abkürzung für Zylinder. Dieser Wert korrigiert den Grad der Fehlsichtigkeit, die durch einen Astigmatismus oder eine Hornhautverkrümmung hervorgerufen wird. Eine Verkrümmung der Hornhaut liegt dann vor, wenn die Hornhaut nicht überall die gleiche Krümmung aufweist, sondern in Ihrer Fläche unterschiedlich stark gekrümmt ist. Dabei entstehen anstatt ein, zwei Hauptschnitte, die die Brillenwerte angeben.
    Der Wert für Zylinder findet sich an zweiter Stelle der Brillenverordnung und kann mit negativen und positiven Vorzeichen angegeben werden, je nachdem von welchem Hauptschnitt aus es betrachtet wird.

    Achse, auch mit A. abgekürzt, gibt die Richtung an, in der die zylindrische Korrektion wirkt.

    Add. steht für Addition. Es ist der Wert, der zusätzlich zu den Fernwerten benötigt wird, um in der Nähe entspannt zu sehen. Diese Schreibweise wird benutzt, wenn Ihnen eine Brille für die Ferne und eine Brille für die Nahsicht  verordnet wurde. Hier wird auch mit Mehrstärkengläsern korrigiert.

    Prismatische Verordnungen (Pr.) sorgen dafür, dass sich ein Gleichgewicht des beidäugigen Sehens herstellt. Der Wert korrigiert sogenannte Winkelfehlsichtigkeiten bzw. Schielfehler.

    Basis (B.) ist ein Wert, der angibt, in welche Richtung das Prisma das Licht ablenken soll.

    Close

    Know-how Nr. 1
    Das Rezept
    Sie haben von Ihrem Augenarzt ein Rezept verschrieben bekommen und wütrden nun gerne wissen,
    was sich dahinter verbirgt? Hier ein paar chilischarfe Erklärungen .

  • Know-how Nr. 2
    Die Augenanalyse mit dem i.Profiler
    Die Korrektur mit i.Scription


    Alles Wissenswerte über die objektive Augenglasbestimmung, das Verfahren i.Scription und das Messgerät i.Profiler (Eye Profiler)

    knowhow_02-f3c72991


    Kein Auge gleicht dem anderen: Jedes ist so individuell wie ein Fingerabdruck - mit einzigartigen Abbildungseigenschaften. Um sie sichtbar zu machen, wird im Relaxed Vision Center -  Ihr gesamtes Auge ganz präzise mit dem Eye Profiler - vermessen, einem neu entwickelten ZEISS Messgerät, das mit bahnbrechender Technologie weltweit neue Maßstäbe setzt. 

    knowhow_08

    Innovative Technologie, die Ihnen tief in die Augen blickt.

    Die Messung

    Innerhalb kürzester Zeit liefern rund 2.500 Referenzpunkte ein exaktes Bild des Auges. Die Messung erfolgt ohne jegliches Zutun von Ihnen. Das Ergebnis ist ein Satz von Messwerten, der Ihr Auge exakt und objektiv beschreibt. Es sind Ergebnisse über Ihre „normale“ Fehlsichtigkeit einerseits und Ihrer Fehlsichtigkeit in der Nacht andererseits, wobei der Grad der Fehlsichtigkeit hier durchaus unterschiedlich sein kann. Grund ist, dass in der Nacht sogenannte Fehler höherer Ordnung (s.u.) wirken, die tagsüber nicht wahrgenommen werden oder nicht auftreten, denn die Pupille ist tagsüber kleiner als nachts und „schottet“ das Auge dadurch ab.

    Diese Augenanalyse stellt einen umfassenden Bedarfsplan für das entsprechende Brillenglas auf und wird bei der Herstellung des Glases berücksichtigt.

    Kurz gesagt: Unser i.Profiler macht es möglich, Ihrem  individuellen Auge ein perfekt darauf abgestimmtes, individuelles Glas zu anzubieten und anzufertigen! 

    Um das zu erreichen werden Ihre persönlichen i.Scription Daten (angereichert mit der im nächsten Schritt gemessenen Daten der subjektiven Refraktion) zu Carl Zeiss Vision übermittelt, dortumgerechnet und gezielt zu Herstellung individueller ZEISS Brillengläser eingesetzt.

    Die i.Scription-Methode vereint neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und langjährige Erfahrung der Firma Zeiss zu einem perfekten Seheindruck: brillant, scharf und kontrastreich.

    knowhow_09knowhow_10


    Sehen in neuer Präzision - das Ergebnis

    Der i.Profiler erstellt mit Hilfe der sogenannten Wellenfront-Technologie, schon seit Jahren in der Medizin erfolgreich eingesetzt,  das höchst individuelle Sehprofil Ihrer Augen.

    Dabei werden reale Anforderungen berücksichtigt und berechnet, denn das Leben ist nicht schwarz-weiß und starr - es ist bewegt, mit Lichtwechseln, Reflexionen, Farben, veränderlichen Kontrastverhältnissen etc.

    Die störenden Lichtkegel, beispielsweise bei einer Ampel in der Dämmerung, werden mit Hilfe der i.Scription Technologie vermindert und der Seheindruck damit verbessert. Das Auge bleibt länger wach und entspannt.

    Know-how-Nr-2---chilioptik-Boblingen---scharf-sehen--noch-scharfer-aussehen-2 Know-how-Nr-2---chilioptik-Boblingen---scharf-sehen--noch-scharfer-aussehen

    Der heutige Qualitätsstandard des Sehens - die Verbesserung

    Mit i.Scription erleben Sie ein unglaubliches Seherlebnis: Farben erscheinen so intensiv wie nie, nachts und in der Dämmerung ist das Orientieren mit weniger Reflexen und Überstrahlungen eine Leichtigkeit, alles wird in einer phantastischen Schärfentiefe wahrgenommen - kontrastreich und klar.

    Das Ergebnis ist revolutionäres "scharf sehen", das sich zusammenfassend durch folgende Attribute beschreiben lässt durch:

    • hohe Kontraste
    • große Schärfentiefe
    • mehr Sicherheit in lichtschwachen Situationen
    • intensivere Farbwahrnehmung
    Fehler höherer Ordnung – eine kurze Erläuterung

    Fehler niedriger Ordnung, sind unsere bekannten und mit Kontaktlinsen und Brillengläser sehr gut zu korrigierenden Fehler, wie die sphärische und die astigmatische Fehlsichtigkeit.

    Die bei i.Scription angewandte Wellenfrontanalyse liefert darüber hinaus jedoch Informationen über Fehler höherer Ordnung, die das Sehvermögen des Menschen negativ beeinflussen.

    Die Aberrationen höherer Ordnung haben eine relativ großen Einfluss auf die Qualität des Nachtsehens (große Pupille).  Sie äußern sich vor allem durch weniger Kontrast (sphärische Aberration) und erhöhte Blendeempfindlichkeit (Koma).

    Beispiele hierfür sind das Koma, ein Asymmetriefehler in der Optik, die sphärische Aberration, sowie der drei- und fünfblättrige Astigmatismus.

    Close

    Know-how Nr. 2
    Die Augenanalyse mit dem i.Profiler
    Die Korrektur mit i.Scription
    Sie sind interessiert an technischem Know-how und wollen mitreden können, dann sind Sie hier richtig. Hier wird Ihnen präzise erklärt, was sich hinter i.Scription und i.Profiler - auch Eye Profiler genannt - verbirgt.  Kurz: alles Wissenswerte über die Augenglasbestimmung finden Sie hier ...

  • Know-how Nr. 3
    Die Refraktion
    Hier alles Wichtige zu diesem Thema für Sie:


    refraktion_01


    Dem objektiven Vermessen Ihrer individuellen Augen mit dem i.Profiler, also dem genauen Verstehen Ihres Augenprofiles, folgt die Messung Ihrer subjektiven Wahrnehmung. Hier werden die die Daten des i.Profilers und, wenn vorhanden, die Werte ihrer bisherigen Brille als Ausgangsgrößen genommen und in Zusammenarbeit mit Ihnen, die subjektiv als optimal empfundenen Brillenglasdaten ermittelt.

    Also, Sie entscheiden endgültig, welche Glasstärken Ihnen das angenehmste Sehgefühl ermöglichen.

    Mit Hilfe eines Phoropters (unten) werden Ihnen Messgläser schnell und kontrolliert (also nicht manuell) zum Vergleich angeboten. Die Messung mit der Messbrille, manueller Gläserwechsel, bringt die gleichen Ergebnisse.
    Dies führt zur dem subjektiv besten Ergebnis, welches Sie wiederum mit Ihren bisherigen Werten vergleichen, damit Sie sich auch ganz sicher sein können, dass die neue Brille eine Verbesserung Ihrer Sehleistung mit sich bringt. Der Refraktionist kann dies mit dem Phoroptor mit nur einem Knopfdruck für Sie einstellen. 

    Vergleich Seheindruck: alte Messwerte – neue Messwerte

    refraktion02

    Close

    Know-how Nr. 3
    Die Refraktion
    Objektive- und subjektive Refraktion – noch nie gehört?
    Hier finden Sie exakt beschrieben, um was es hier geht. Interessiert?
    Dann bitte hier ...

  • Know-how Nr. 4
    Brillengläser

    Chilioptik_Image_0269_1 copy

    Nur Brillengläser in bester Qualität und perfekt auf das individuelle Sehen angepasst garantiert brillanten, chilischarfen Durchblick.

    Hier finden Sie ...
    ... Historisches zur Gläsern und Brillen,
    ... glasspezifisches Wissen,
    ... Näheres zu Gleitsichtgläsern,
    ... Erklärungen zu optischen Kenngrößen und
    ... vieles mehr zum Thema Brillengläser

    Für die Menschen von heute ist es ganz selbstverständlich: Wenn die Sehkraft nachlässt und die Augen schwächer werden, geht man zum Optiker oder Augenarzt und lässt sich eine Brille mit den passenden Brillengläsern anpassen. Doch das war nicht immer so: Erst im 13. Jahrhundert war es den Menschen möglich, ihr Augenlicht mit Hilfe einer Sehhilfe zu verbessern.

    brillenglaeser_02

    Etwas Geschichte: Die Mayas, die Ägypter, die Chinesen, die Griechen – alles große Kulturen, die vor Tausenden von Jahren unglaubliche Dinge zustande brachten. Doch wenn es um den Erhalt der Sehkraft ging, waren selbst die größten Gelehrten hilflos. Schon damals gab es viele Menschen, die ein Alter erreichten, bei dem die Augen immer schwächer wurden. So klagte der große römische Redner Cicero darüber, wie lästig es sei, sich Texte von Sklaven vorlesen zu lassen. Kaiser Nero hat sich seine geliebten Gladiatorenkämpfe durch einen Smaragd hindurch betrachtet. Zwar waren dem griechischen Philosoph Ptolemäus (um 150 n. Chr.) schon die ersten Gesetzmäßigkeiten der Lichtbrechung bekannt, doch es dauerte noch einmal mehr als 1000 Jahre, bis der arabische Mathematiker und Astronom Alhazen die Gesetzmäßigkeiten der für gute Sehkraft wichtigen Refraktion erkannte.

    Mönche entwickelten die erste Sehhilfe
    Schließlich waren es italienische Mönche, die im 13. Jahrhundert die erste halbförmig geschliffene Linse anfertigten. Sie wirkte wie ein Vergrößerungsglas. Dafür benutzten sie einen Bergkristall namens Beryll. Nur wenige Jahre später, im Jahre 1267, lieferte der Oxforder Franziskanermönch Roger Bacon den wissenschaftlichen Nachweis, dass sich mit besonders geschliffenen Gläsern kleine Buchstaben vergrößern lassen.

    Murano: die Geburtsstätte der Brille
    Die heute noch Weltruhm genießenden Glashütten von Murano in Venedig dürfen wohl mit Fug und Recht von sich behaupten, die Geburtsstätte der Brille zu sein. Sie waren im 13. Jahrhundert die Einzigen, die das unbedingt nötige weiße Glas herstellen konnten. Kurze Zeit später wurden dann sogar die ersten Qualitätsvorschriften definiert. Die Brille genannte Lesehilfe hatte ein konvex geschliffenes Glas. Die Umrandung bestand aus Eisen, Horn oder Holz. Als Halterung diente ein Stil. Überhaupt waren die ersten Brillen ausschließlich Sehhilfen für Weitsichtige, damit diese weiterhin lesen konnten.

    Die Brille wird zum Statussymbol
    Es dauerte noch einmal rund 200 Jahre, bis die erste Brille angefertigt wurde, die zumindest eine gewisse Ähnlichkeit mit den heute verfügbaren Modellen hatte: Die Nietbrille wurde von einer Bügelbrille abgelöst. Die Fassung bestand aus einem Stück. Natürlich konnten sich nur vermögende Menschen die Brillen aus Eisen oder Bronze leisten.

    In Spanien galten besonders große Modelle gar als Statussymbol. Erstmals kam auch ein Nasenrücken aus Leder zum Einsatz, um das Tragen der Sehhilfe angenehmer zu machen. Das größte Problem der damaligen Zeit war dennoch die Fixierung. Immer wieder rutschte das Brillengestell von der Nase oder wurde so stark fixiert, dass der Träger dies nicht als besonders angenehm empfand.

    Im 18. Jahrhundert kam dann aber die sogenannte Nürnberger Drahtbrille auf den Markt. Das Volk gab ihr zwar den wenig schmeichelnden Namen „Nasenquetsche“ – trotzdem wurde sie ein Riesenerfolg, bot sie doch einen bis dahin nicht für möglich gehaltenen Tragekomfort.

    Gegen Ende des 18. Jahrhunderts lag die Einglasbrille, auch Monokel genannt, voll im Trend. Sie wurde vor allem von den feinen Damen und Herren der Gesellschaft in Deutschland und England getragen. Die Franzosen zogen die „Scherenbrille“ vor. Ebenfalls eine Einglasbrille, wurde sie nicht von der Nase selbst getragen, sondern von den Muskeln rund das Auge gehalten. Sie hatte für die Franzosen den Vorteil, dass man sie leicht verschwinden lassen konnte, denn unsere westlichen Nachbarn fanden Brillen damals noch peinlich.

    Ihr gegenwärtiges Aussehen und ihr anatomisch perfektes Design bekamen die Brillen aber erst in den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts. Heute sind der Vielfalt an Formen und Materialien kaum mehr Grenzen gesetzt. Brillen sind weltweit die wichtigste Sehhilfe und ein beliebtes modisches Accessoire.

    Glasspezifisches
    Mineralisches Flachglas konnte bereits im 12. Jahrhundert hergestellt werden. Kirchenfenster beispielsweise bestanden aus kleinen, farbigen Glasstückchen, die mit Blei verbunden wurden. In Deutschland verstand man es zu dieser Zeit noch nicht, farbloses Glas herzustellen. Farbloses, d.h. völlig klares Glas zu fertigen, beherrschten allein die Venezianer.

    Zur Vergrößerung der Schrift beim Lesen musste in Deutschland immer noch auf Berylle (Halbedelsteine) zurückgegriffen werden. Man machte sich die vergrößernde Wirkung der wasserhellen, geschliffenen Bergkristalle zunutze, indem man sie direkt auf die Schrift legte.

    Etwa um 1250 wurde mineralisches Glas erstmals für Brillengläser genutzt. Heute können Brillengläser aus mineralischem oder organischem Material bestehen.

    Quelle: http://www.zeiss.de/kompendium

    Ästhetik und Optik
    Die Lösung - Ästhetik und gleichzeitig gute Optik - brachten das asphärische und atorische Flächendesign, eine Flächenkonzeption, die jeder dioptrischen Wirkung gezielt angepasst wird. Im Jahre 1986 führte Carl Zeiss als erster und bis heute einziger Hersteller ein Einstärkenglas mit atorischer Außenfläche ein: Das Hypal Brillenglas. Dieses moderne Flächendesign ermöglicht einwandfreie Abbildungsgüte in einem großen Blickfeld und gleichzeitig ästhetisch flache Brillengläser.

    Hightech Schlankmacher für Gleitsichtgläser

    Schon immer sind Gleitsichtgläser von Carl Zeiss Hightech vom Feinsten. Durch eine asphärische Gestaltung des Fernbereiches der Gleitsichtfläche ist die Korrektur der Abbildungsfehler direkt im Gleitsichtglas-Design enthalten. Die Vorderfläche eines Gleitsichtglases von Carl Zeiss ist sowohl Gleitsichtglasfläche (unsymmetrische Freiformfläche) als auch korrigierende Asphäre. 

    Gleitsichtgläser ermöglichen bei Alterssichtigkeit deutliches Sehen von der Ferne bis zur Nähe, auch in jeder Zwischenentfernung. Auf den ersten Blick gleicht ein Gleitsichtglas einem Einstärkenglas, da das Glas keine Trennkanten aufweist.
    Standard Gleitsichtgläser
    Den Brillenträger erwartet ein Brillenglas mit dem er zum günstigen Preis in allen Entfernungen scharf sehen kann.

    Optimierte Gleitsichtgläser
    Das besonders verträgliche Design beruht auf folgenden Veränderungen gegenüber Standard Gleitsichtgläsern:
    • Optimierter Fernbereich
    • Breitere Progressionszone (Zwischenbereich)
    • Besser nutzbarer, stabiler Nahbereich

    Individuelle Gleitsichtgläser
    Im Gegensatz zu Gleitsichtgläsern früherer Generationen fließen zusätzlich die kundenspezifischen Daten
    • Pupillendistanz und Augenabstand
    • Durchblickhöhe
    • Hornhautscheitelabstand
    • Vorneigung
    • Fassungsscheibenwinkel
    • Fassungsmaße
    • Persönlicher Lese- / Arbeitsabstand
    • Persönliches Sehverhalten
    direkt in das individuelle Gleitsichtglasdesign ein. 
    Diese Daten ermittelt chilioptik mit dem Relaxed Vision Terminal.

    Veredelung
    Hier lesen Sie über Veredelungsmöglichkeiten bei Brillengläsern: von der einfachen Entspiegelung bis zu Lotu Tec, vom Oberflächenschutz Clean-Coat bei Kunststoffgläsern bis zu Tönungen und Farben ganz nach Ihren Wünschen.

    High-Tech-Schichten wie LotuTec der Firma Zeiss vereinen auf Brillengläsern alle Tragevorteile in einem Schichtpaket.
    exzellente Haltbarkeit durch Hartschicht
    leichtere Brillenpflege durch High-End Clean Coat
    hervorragende Transparenz durch Superentspiegelung

    Entspiegelung: Aufgrund des Brechzahlunterschiedes zwischen Luft und Glas ergeben sich an einem Brillenglas Reflexionen, die sich nachteilig für den Brillenträger auswirken.
    Entspiegelte Brillen bieten besseren Durchblick
    • Störende Reflexbilder und Bildschleier sind stark reduziert. Irritationen werden reduziert
    • Der freie Blick auf die Augenpartie des Brillenträgers ist möglich. Die Brille wird kosmetisch attraktiver
    • Die Lichtdurchlässigkeit des Brillenglases ist höher. Die Umwelt wird vom Brillenträger deutlicher und klarer wahrgenommen.

    Clean-Coat: Eine auf der Entspiegelungsschicht aufgebrachte Clean-Coat-Beschichtung bewirkt eine Glättung der Brillenglasoberfläche, so dass Staub- und Schmutzpartikel - für langanhaltende klare Sicht - weniger stark haften. Außerdem besitzt die Beschichtung günstigere Benetzungseigenschaften, was Wasser abperlen lässt und die Reinigung vereinfacht.

    LotuTec:
    LotuTec hat die Testreihe mit der Gesamtnote "sehr gut" bestanden - auch im direkten Vergleich zum Wettbewerb. Das bedeutet für Sie: Mit LotuTec erhalten Sie die optimale Veredelung für Ihre Brillengläser.

    Oberfläche und Schichtsystem:
    Vorbehandlung und Verdichtung durch Ionenbeschuss
    Stressoptimierung bezüglich schichtinterner Belastungen
    Hartschicht:
    optimal auf das Grundglasmaterial und das Schichtsystem abgestimmt
    verstärkt durch Nano-Partikel
    Super-Entspiegelung:
    dezenter, aquamarinfarbener Restreflex
    sehr geringer Restreflexionsgrad
    höchste Transparenz von über 99%
    Clean Coat:
    wasserabweisend
    schmutzabweisend
    ölabweisend

    Tönungen und Farben:
    Organische Brillengläser gibt es in allen nur denkbaren Farben. Sowohl Unifarben, als auch Verlauf und Bicolor-Tönungen sind vertreten. Spezialfärbungen für medizinische Zwecke können auch angeboten werden. Die Farbe dringt in einem Tauchverfahren nur in die Oberfläche ein, die dioptrische Wirkung des Brillenglases bleibt davon unbeeinträchtigt.

    Optische Kenngrößen

    Die Wellenlänge λ
    Die Ausbreitung von Licht kann mit der elektromagnetischen Wellentheorie beschrieben werden. Die Strecke von einem Wellenberg der Lichtwelle zum nächsten ist die Wellenlänge λ.

    brillenglaeser_04




    Das Gebiet der optischen Strahlung (100 nm - 1 mm) umfasst die Bereiche Ultraviolett (UV), sichtbares Licht und Infrarot (IR). Die Wellenlängen des sichtbaren Lichtes liegen zwischen 380 und 780 nm. So können Farben des sichtbaren Lichtes einer bestimmten Wellenlänge in Luft zugeordnet werden.

    Die Brechzahl n
    Die Brechzahl n eines Brillenglases gibt das Verhältnis der Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes im Vakuum (näherungsweise Luft) zur Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes in Glas an. Durch die Verringerung der Lichtgeschwindigkeit im Glas erfährt das Licht bei schrägem Einfall eine Richtungsänderung.
    Diesen Vorgang bezeichnet man als Lichtbrechung. Je höher die Brechzahl des Materials, umso stärker wird die Lichtgeschwindigkeit reduziert und umso stärker wird das Licht gebrochen. Brillengläser mit hoher Brechzahl erzielen also eine starke Lichtbrechung. Ein Brillenglas mit geringerer Brechzahl muss automatisch dicker sein um dieselbe Lichtbrechung zu erzeugen.

    brillenglaeser_05




    Reflexion, Absorption und Transmission
    Das auf ein Brillenglas auftreffende Licht erfährt beim Durchgang durch das Brillenglas immer eine Schwächung durch Reflexion an den Grenzflächen und Absorption im Glasmaterial.

    Der Reflexionsgrad ρ
    Der Reflexionsgrad ist das Verhältnis des reflektierten Lichtes zum auftreffenden Licht an einer Grenzfläche zweier optischer Medien. Multipliziert man den Reflexionsgrad mit 100, so erhält man den prozentualen Anteil des reflektierten Lichtes. Die Entspiegelung von Brillengläsern verringert den Anteil des reflektierten Lichtes und erhöht somit die Lichtdurchlässigkeit bzw. Transmission des Brillenglases.

    brillenglaeser_06


    Der Absorptionsgrad α
    Die materialbedingte Schwächung des Lichtes beim Durchgang durch ein Brillenglas heißt Absorption. Je dunkler ein Brillenglas ist, desto höher ist der Absorptionsgrad.

    Der Transmissionsgrad τ
    Transmission bedeutet Lichtdurchlässigkeit. Der Transmissionsgrad eines Brillenglases ist das Verhältnis des austretenden Lichtes zum auftreffenden Licht. Bei einem entspiegelten Brillenglas ist der Transmissionsgrad - verglichen mit dem gleichen nicht entspiegelten Brillenglas – höher.

    Der Lichtreduktionsgrad
    Die Summe von Reflexions- und Absorptionsgrad ergibt den Lichtreduktionsgrad. In der Augenoptik ist die Lichtreduktion eine wichtige Kenngröße, die, in Prozentangegeben, zur Angabe des Tönungsgrades eines Brillenglases dient.

    Close

    Know-how Nr. 4
    Brillengläser
    Nur Brillengläser in bester Qualität und perfekt auf das individuelle Sehen angepasst garantiert brillanten, chilischarfen Durchblick.
    Hier alles Wissenswertes zum Thema ...

  • Know-how Nr. 5
    Relaxed Vision Center


    relaxedvision_01

    High-Tech Grundlage für entspanntes Sehen mit einer Brille.

    Wissenswertes rund um das Zusammenspiel zwischen Auge und Linse - oder die Anpassung der Brille an Ihr Auge.

    Nie mehr Sehstress
    Kennen Sie das Gefühl? An einem langen, anstrengenden Tag können Sie die Augen schon nachmittags kaum noch offen halten. Der Grund ist häufig überanstrengte, und dadurch müde Augen. Kurz gesagt: Sehstress.

    relaxedvision_02

    chilioptik, als zertifiziertes Relaxed Vision Center, kann für Sie sichtbare und spürbare Entspannung erreichen, indem durch ein optimales Zusammenspiel von Auge und Brillenglas ein entspanntes und besseres Sehen erreicht wird. Denn Sehen ist eben nicht gleich Sehen, sondern das Ergebnis einer individuellen, optimalen Anpassung der Brille an Ihr Auge.

    Mit dem computergestützten "Anpass-System" RV Terminal® lassen sich, ausgehend von der natürlichen Kopf- und Körperhaltung, erforderliche Daten zur Optimierung und Zentrierung über zwei Videobilder hochpräzise ermitteln.


    relaxedvision_03




    Pure Entspannung für Ihre Augen. Die optimale Augen-Vermessung und Zentrierung mit dem RV Terminal® sichert Ihnen in Verbindung mit Zeiss Gläsern zukunftsweisende optische Leistung und individuell beste Sehqualität. Relaxed Vision® kommt dem natürlichen Sehen so nahe wie möglich.

    Wir bei chilioptik, nutzen das Relaxed Vision Center und die neuartige, innovative Relaxed Vision Technologie aus dem Hause Carl Zeiss zu Ihrem Wohl. Sie werden sehen, ab jetzt gehört Sehstress der Vergangenheit an.
    Sehen ist der Wichtigste der menschlichen Sinne. Ziel und Wunsch eines jeden Brillenträgers ist es, dem natürlichen Sehgefühl mit einer Brille möglichst nahe zu kommen.

    Das Problem bisher war, dass trotz aller Technik dem lebendigen, sich verändernden Auge ein starres Brillenglas gegenüber steht und sich bisher das Auge dem Glas anpassen musste. Im täglichen Alltag bedeutet das für die Augen eine große Anstrengung. Bei Fahrten durch die Dunkelheit oder einem langen Arbeitstag am Computer treten häufig Kopfschmerzen und Müdigkeit der Augen auf. Fachleute sprechen hier bereits von Sehstress, der entsteht, weil sich der Mittelpunkt des Sehfeldes verschieben kann. Dadurch ist das Gehirn stärker gefordert, „gerade“ Bilder zu liefern.

    Der Auge-Linse-Dialog (oder hier angemessener: der Auge-Brillenglas-Dialog):
    Die Brille muss sich dem Auge anpassen, nicht umgekehrt

    Mit dem Auge-Brillenglas-Dialog dreht man bei Zeiss die bisherigen Gepflogenheiten um. Das Auge ist die feste Größe, nach dem sich das Brillenglas richten muss. Nach dem Prinzip der Formel 1 greift das Unternehmen dabei auf die Erfahrung aus über 160 Jahren Forschung und Entwicklung auf fast allen Gebieten der Optik zurück und ließ Erkenntnisse aus den Bereichen der Mikroskopie, Weltraumtechnologie oder Kamera-Optik in die Entwicklung der Relaxed Vision Generation von Brillengläsern einfließen. Mit dem Ziel: entspanntes und brillantes Sehen im perfekten Zusammenspiel von Auge und Glas.

    Relaxed Vision – individuelle Daten für ein maßgefertigtes Glas
    Grundlage für
    Relaxed Vision ist das Relaxed Vision-Terminal. Zur optimalen Bestimmung des individuellen Brillenglases und zur genauesten Zentrierung werden die Augen mit dem Terminal umfassend vermessen.
    Schon bei geringen Zentrierfehlern büßen Brillengläser bis zu 40% ihrer Leistungsfähigkeit ein.


    relaxedvision_04

    Mit Hilfe des Relaxed Vision-Terminals können wir bei chilioptik präzise auf den 1/10 Millimeter genau die Zentrierung für Ihre Brillengläser vornehmen, damit Ihnen die volle Leistungsfähigkeit der Gläser nach Einbau in die Fassung zur Verfügung steht. Auch die Spontanverträglichkeit Ihrer neuen Brille wird somit verbessert, denn Sie sollen sich sofort wohlfühlen.

    Wir beraten Sie gerne und zeigen Ihnen die nächste Generation des Sehens: Relaxed Vision.

    relaxedvision_05

    Close

    Know-how Nr. 5
    Relaxed Vision Center
    Sie wollen genau wissen, was sich hinter dem Namen "Relaxed Vision Center" verbirgt?
    Ihr gutes Recht. Denn es ist die Grundlage für Ihr entspanntes Sehen mit Brille.

    Einfach reinschnuppern in die Details. 
    Hier ...

  • Know-how Nr. 6
    Kontaktlinsen


    kontaktlinsen_01


    Die sind Kontaktlinsenträger und wollen wissen, was das chilirot leuchtende Instrument auf sich hat.
    Sie haben schon was über Keratographen gehört, wollen es aber jetzt ein bisschen genauer wissen,
    Das und mehr Wissenswerte rund um Kontaktlinsen finden Sie hier.

    Eine essentielle Voraussetzung, die richtige Kontaktlinse für Ihr Auge zu finden, ist die Durchführung verschiedener Untersuchungen und Messungen. Nachfolgend die Beschreibungen dazu:

    Spaltlampenuntersuchung
    Mit Hilfe der Spaltlampe sehen sich die Kontaktlinsenspezialisten von chilioptik das Auge mit Hilfe eines Mikroskops an.
    Der vordere Augenabschnitt wird auf Auffälligkeiten untersucht. Für die Kontaktlinse sind der Tränenfilm, die Hornhautoberfläche, die Bindehaut, das Lid und vieles mehr von Bedeutung.
    Erst nach der Inspektion des vorderen Augenabschnittes und Ihren Anforderungen ist eine Empfehlung für die richtige Kontaktlinse möglich.

    kontaktlinsen_02

    Keratograph
    Um sich die Hornhaut noch genauer anschauen zu können, benutzen die Kontaktlinsenanpasser zusätzlich den Keratograph. Dieser vermisst ca. 20.000 Punkte mit Hilfe einer sogenannten Placido-Scheibe (konzentrisch anliegendes Ringsystem).
    Das Ergebnis wird dann auf dem Computer dargestellt. Es kann mit Hilfe verschiedener Darstellungsformen ein detailliertes Profil der Hornhaut erstellt werden.

    kontaktlinsen_03


    Übersichtdarstellung
    Anhand dieser Übersicht kann der Linsenanpasser schon einen groben Überblick bekommen. Zum Bespiel sieht man, ob genug des Areals der Hornhaut vermessen wurde, oder ob die Messung wiederholt werden muss, um noch genauere Ergebnisse zu erhalten. Aber auch die Größe des Hornhautastigmatismus und dessen Lage sind zu erkennen, sowie die zentralen Hornhautradien.

    kontaktlinsen_04


    3D- Darstellung
    Diese Darstellung dient uns hauptsächlich zur Erklärung und anschaulichen Präsentation der Hornhautvorderfläche

    kontaktlinsen_05

    Höhendaten
    Bei der Darstellung der Höhendaten wird die genaue Geometrie der Hornhaut dargestellt. Die einzelnen Messpunkte geben die Radien der Hornhaut an und somit kann der Kontaktlinsenanpasser die genaue Geometrie für die Kontaktlinsen ermitteln.

    kontaktlinsen_06

    Die Indizes
    Diese Darstellung zeigt Auffälligkeiten, die wichtig zur Anpassung, aber auch zur frühzeitigen Erkennung von Krankheiten sind. Selbstverständlich werden Kunden bei kleinsten Auffälligkeiten zum Arzt verwiesen.

    kontaktlinsen_07Vergleichssimulation

    Aber auch die Kontaktlinsendarstellung ist mit Hilfe des Keratographen möglich. Früher musste man die Kontaktlinsen einzeln bestellen und durch Erfahrung die die richtige Linse auswählen. Der Keratopraph kann nun das Sitzverhalten der Linse virtuell darstellen, um die Entscheidung des Anpassers für die richtige Linse zu vereinfachen. Auch die Simulation eines Spaltlampenbildes der virtuellen Linse ist mit Hilfe des Keratographen möglich.

    kontaktlinsen_08


    Kontaktlinsen

    Es gibt ganz unterschiedliche Kontaktlinsen, die wir Ihnen hier gerne vorstellen wollen.
    Zunächst unterscheidet man zwischen formstabilen und weichen Kontaktlinsen.

    Formstabile Linsen häufig auch als harte Linsen bezeichnet benötigen eine etwas längere Eingewöhnungszeit. Sie werden vorwiegend bei Spezialfällen – hoher Astigmatismus, Keratokonus, nicht intakter Tränenfilm, Unverträglichkeit von weichen Linsen – eingesetzt. Die Technologie macht hier immense Fortschritte, damit die Spontanverträglichkeit erhöht wird. Haltbarkeit der Linsen ca. 18 Monate.

    Weiche Linsen haben eine gelartige Konsistenz und passen sich der Form des Auges hervorragend an. Sie sind größer als die Iris, der Rand liegt damit im unempfindlichen Teil des Auges, der Lederhaut, auf. Deshalb werden sie spontan als sehr angenehm empfunden.
    Bei weichen Linsen kann man dann noch zwischen Tages-, Monats- und Jahreslinsen unterscheiden. Wie der Name schon verrät, beziehen sie sich auf den Tragerhythmus.

    Tageslinsen werden nach jedem Tragen sofort weggeworfen und beim nächsten Einsetzen wird eine neue Linse benutzt. Damit entfällt jegliche Reinigung der Linse – spart Reinigungsmittel. Sie bieten sich vor allem an für Allergiker und Gelegenheitsträger (zum Sport, beim Schwimmen und Tauchen aus hygienischen Gründen).  Bei täglichem Tragen ist die Monatslinse die kostengünstigere Lösung.

    Monatslinsen werden erst nach einem Monat getauscht. Sie werden wie alle anderen Kontaktlinsen (außer Tageslinsen) nach dem Absetzen gereinigt und in einer speziellen Lösung bis zum nächsten tragen gelagert.

    Jahreslinsen halten ca. 1 Jahr und werden dann erneuert. Sie werden wie alle anderen Kontaktlinsen (außer Tageslinsen) nach dem Absetzen gereinigt und in einer speziellen Lösung bis zum nächsten tragen gelagert.

    Eine spezielle Linse auf die wir Sie gerne hinweisen, sind sogenannte Orthokeratologie- Linsen, oder Ortho-K- Linsen: Sie ermöglichen nach 8 Stunden nächtlichem Tragens Kurzsichtigen (bis ca. -4,5dpt Kurzsichtigkeit und 1,5 dpt Hornhautverkrümmung) anschließend 16 Stunden ein scharfes Sehen ohne Brille und ohne Kontaktlinse. Das heißt, der Träger hat in der Nacht eine formstabile Linse auf dem Auge, die die Hornhautvorderfläche in die richtige, korrekte Form bringt und dadurch tagsüber ein scharfes Sehen ohne jegliche Korrektur ermöglicht.

    Close

    Know-how Nr. 6
    Kontaktlinsen
    Die sind Kontaktlinsenträger und wollen wissen, was das chilirot leuchtende Instrument auf sich hat.
    Sie haben schon was über Keratographen gehört, wollen es aber jetzt ein bisschen genauer wissen,
    dann einfach hier ...

  • Know-how Nr. 7
    Die Werkstatt


    werkstatt_01

    Interesse hinter die Werkstatt-Kulissen zu schauen?

    Hochmodernes Brillenabtasten, das Schleifen von Brillengläsern und vieles mehr finden sie nachfolgend näher beschrieben.
    Aber lesen Sie zunächst über Qualität und Präzision ...
    Qualität und Präzision ist das Geschäft der chilioptik-Werkstatt!

    Bis sie ihre Brille nach dem Vermessen Ihrer Augen und dem Aussuchen Ihres "noch schärfer aussehen" Brillenmodells fix und fertig in Empfang nehmen können, sind noch viele Arbeitsschritte in der chilioptik-eigenen Werkstatt nötig. 

    Die Aufgabe der Werkstatt ist, ...

    ... die unterschiedlichsten Gläser, nach Empfang, auf vollständige Lieferung und tadellose Qualität zu untersuchen.

    ... die ausgesuchte, zugehörige Brille präzise zu vermessen.

    ... die Gläser exakt nach Vorgabe perfekt präzise zu fräsen, zu schleifen oder eine Facette einarbeiten zu lassen, um ...

    ... sie anschließend mit viel Akribie und Gefühl in den Brillenrahmen einzuarbeiten -  oder aber ...

    ... bei rahmenlosen Brillen die Gläser nach dem Präzisionsbohren einer Endmontage zuzuführen.

    ... eine abschließende Prüfung, Reinigung und Politur durchzuführen    

    Klingt unspektakulär - der Präzision liegen aber immer die gleichen "Gesetze" zugrunde:

    ... der Einsatz von hochmodernem und stets gewartetem "Werkzeug",

    ... Menschen, die Prozesse, Maschinen und die Details zu beherrschen,

    ... Mitarbeiter, die ihre Verpflichtung zu kompromissloser Qualität in jedem Moment leben, und

    Die Wertschöpfungsschritte in der Produktion:

    Ein erster Schritt, die Eingangskontrolle:
    Zunächst werden entscheidende Fragen gestellt und angemessene Checks gemacht.

    werkstatt_02

    Grundsätzliches: Wurden exakt die Komponenten geliefert, die auch bestellt wurden?!
    Hat das Glas die richtige Farbe?!
    Ist die Entspiegelung, oder jede andere Oberflächenveredelung, die exakt bestellte?!
    Wurde die Glasart wie bestellt geliefert?!
    Ist die Oberfläche ohne erkennbare Beschädigung oder Qualitätsverlust?

    Die Gläser kommen immer als Rohlinge und müssen entsprechend bearbeitet werden.
    werkstatt_03

    Schritt 2, Brillenform abtasten:
    Bevor der Tracer - ein Abtastgerät zum dreidimensionalen Ermitteln von Formdaten der Brillenfassung - aktiviert werden kann, muss er mit allen, in vorherigen Messschritten ermittelten Daten, gefüttert werden.

    Chilioptik_Image_1162 copy

    Ein Barcode-Leser hilft dabei, die mit dem Relaxed Vision Terminal gemessene Zentrierdaten dem vorliegenden Auftrag zuzuordnen. Außerdem werden noch weitere Daten der Brillenfassung, der Gläser und der Facette (ob Rille oder Spitz-, bzw. Flachfacette) eingegeben, damit ein optimales und fehlerfreies Ergebnis erzielt werden kann.

    Nachdem der Tracer nun alle relevanten Daten zur Verfügung hat, die Brille in der Messvorrichtung fixiert ist, kann das Abtasten der Fassung beginnen. Die Abtastung erfolgt mittels eines Abtaststiftes, der sich automatisch in den Nutengrund einfädelt oder der entlang des Glasrandes, je nach Fassungsart, herumläuft.

    werkstatt_05
    R und L-Fassungsseite werden in einem Arbeitsschritt und mit einer Einspannung automatisch vermessen. Das Ergebnis und die gemessenen Werte werden auf dem Touch-Screen Bildschirm angezeigt.

    Nachdem die Brillenfassung vermessen und alle relevanten Daten eingegeben wurden, „blockt“ der Tracer das Glas automatisch auf, d.h. eine Kunststoffhalterung wird punktgenau auf das Glas aufgeklebt, um es im nächsten Prozessschritt entsprechend passgenau fixieren zu können.
    werkstatt_06
    So „aufgeblockt“ werden nun die Daten an den Schleifautomaten weitergeleitet und das Glas in den Schleifautomaten eingespannt und somit perfekt fixiert.
    Chilioptik_Image_1141 copy
    Der Schleifautomat ist eine sogenannte CNC Maschine (Computerized Numerical Control), also eine Werkzeugmaschine, die durch den Einsatz moderner Steuerungstechnik in der Lage ist, Werkstücke - also Ihre Gläser - mit hoher Präzision und auch für sehr komplexe Formen automatisch herzustellen.
    werkstatt_08
    Die Gläser werden nach Vorgabe des Tracers und nach Art der Brillenfassung nicht nur auf die entsprechende Form gebracht, sondern in einem Arbeitsgang auch gleich randbearbeitet (Facettenschliff).
    werkstatt_09

    Nach der Entnahme müssen die scharfen Glaskanten, vor dem Einsetzen der Brillengläser, noch leicht entgratet werden. Dieser Schritt erfolgt an einem hochfeinen Schleifautomat. Elementar wichtig für eine fehlerfreie und konsistente Brechung ist hierbei allerdings das Feingefühl und die Erfahrung unseres chilioptik Fachpersonals.

    werkstatt_10
    Vor dem Einsetzen der Gläser in die - hier im Beispiel Kunststoff - Fassung, muss die aufgeklebte Kunststoffhalterung abgelöst und entfernt werden.
    werkstatt_11


    Bevor die Gläser in die Brillenfassung eingesetzt werden können, muss die Kunststofffassung leicht erwärmt werden.
    Die geschieht mittels eines Heißluftgerätes, einer sogenannten Ventilette, und dem feinen Gespür unserer Optiker, das verhindert, dass die Fassung zu warm und damit beschädigt wird.

    werkstatt_12


    So erwärmt, kann das Einsetzen der Brillengläser erfolgen.


    werkstatt_13

    Die perfekt zugeschliffenen Gläser können nun mit viel Gefühl eingesetzt werden.
    Zum Abschluss werden noch die Glasmarkierungen entfernt, die Brille gereinigt und auf Hochglanz gebracht. Sie ist nun bereit neues "scharf sehen" erleben zu lassen - und das Gefühl "noch schärfer aussehen".

    Manche Kunden entscheiden sich für eine randlose Brille, auch Bohrbrille genannt.
    Hier entfallen die spezifischen Maßnahmen einer Kunststoffbrille und das Bohren und die Montage der Bohrbrille sind wichtige Schritte auf dem Weg zur Fertigstellung.
    Dazu wird zunächst ein oder beide Gläser in einer Präzisionsspannvorrichtung fixiert.

    werkstatt_14
    So fixiert wird es dann in der Präzisionsbohrmaschine arretiert.
    Nun kann das Glas/ die Gläser präzise, nach genau festgelegten Daten, auf den 1/100stel mm genau gebohrt werden.
    werkstatt_15
    Mittels Hülsen oder Schrauben werden dann die Gläser mit der Fassung zusammenmontiert.
    werkstatt_16

    In allen Fällen erfolgt eine Endkontrolle, bei der die Glaswerte und die Zentrierdaten nochmals überprüft werden, die Fassungsausrichtung dem Kunden entsprechend angepasst , und schließlich durch eine genaue visuelle Kontrolle Glasfehler, Kratzer und eventuell noch kleine Schmutzrückstände ausgeschlossen werden.
    Dann und erst dann ist die "scharf sehen - noch schärfer aussehen" Brille fertig für Sie.

    Wir freuen uns für Sie und übermitteln Ihnen eine Nachricht über Fertigstellung und mögliche Abholung.

    Close

    Know-how Nr. 7
    Die Werkstatt
    Interesse hinter die Werkstatt-Kulissen zu schauen, sich etwas Know-how über Tracer und Schleifmaschine anzulesen?
    Dann einfach hier reinschnuppern ...

chilioptik know how